Es ist Freitag! Daher ein ganz Herzlich Willkommen zu unserem virtuellen Lieblingsschnitte-Treff 🙂 

Heute teilt Änni mit uns ihre Alltimefavorites und ich kann versprechen, es wird nicht langweilig! Durch das ProbenĂ€hen hat sie natĂŒrlich ein unheimlich großes Repertoire an Stoffen und trotzdem haben wir eines gemeinsam- die Liebe zu schwarz, weiß und grau 😉 Und auch der Hang zu klaren Schnitten ist genau mein Ding! Ich freue mich ĂŒber jedes veröffentliche NĂ€hwerk von ihr. 

Also wĂŒnsche ich jetzt endlich ganz viel Spaß beim Lesen und sage noch einmal Herzlich Willkommen liebe Änni. Ich freue mich sehr, dass Du dir die Zeit genommen hast und heut ein wenig mit uns plauderst 😉

 

Hi, ich bin Änni, Mitte 30, Mutter eines fast einjĂ€hrigen Sohnes und ich nĂ€he zu viel – da war es fast klar, dass ich auch bei Finas Reihe mitmischen muss. 😉

Damit sind wir beim Thema – Lieblingsschnitte. Meine Alltimefavorites. Die, die immer zuerst aus dem Schnittmusterordner purzeln wenn ich was nĂ€hen möchte. Die, die ich meistens trage.
Wo fange ich an?
Ich plane es jetzt mal chronologisch und versuche die Entwicklung mit einzubauen. GrundsĂ€tzlich sei gesagt, dass ich alle Schnitte auf meine KörpergrĂ¶ĂŸe von 180cm verlĂ€ngere. Das erwĂ€hne ich im Blog oft nicht, weil es fĂŒr mich schon total selbstverstĂ€ndlich ist und ich das auch nicht als Anpassung im eigentlichen Sinne sehe – ich greife ja nicht in die Form des Schnittes ein.

Kleider. Mein erstes Kleid war die Else von Schneidernmeistern. Eine große Sache damals. Ich nĂ€he ein Kleid! Wohooo! Noch besser, ich habe es sogar ProbenĂ€hen dĂŒrfen. Eine noch viel grĂ¶ĂŸere Sache, damals.
Mittlerweile nĂ€he ich die Else eigentlich nicht mehr als Kleid, sondern in der Hoodieversion. Hoodies trage ich einfach öfter als Sweatkleider, gerade in der kĂŒhleren Jahreszeit sind sie mein stĂ€ndiger Begleiter. Aus Jersey kam die Else als Kleid fĂŒr mich nie in Frage, das ist einfach nicht mein Ding, dafĂŒr brauche ich noch lockerere Schnitte. Hoodies aus Jersey finde ich ĂŒbrigens auch sinnlos, die mĂŒssen schließlich dick und kuschelig sein!
Else passt mir ohne Anpassungen gut, allerdings weiß ich, dass viele MĂ€dels noch AbnĂ€her am RĂŒcken ergĂ€nzen oder die Arme weiter machen. Die sind sehr schmal, da braucht es bei weniger dehnbaren Stoffen manchmal ein bisschen mehr fĂŒr’s WohlfĂŒhlen.
Also hier ein kleiner Teil der Elsenhoodiesammlung (der VollstÀndigkeit halber um ein Kleid ergÀnzt):

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Den Übergang von Kleid zu Shirt macht fĂŒr mich FrauJuli von Schnittreif/Fritzi. Das perfekte (Strand)kleid – von mir allerdings meistens in der gekĂŒrzten Shirtvariante genĂ€ht. Darf in keinem Sommerkleiderschrank fehlen. Und dieses locker sitzende Teil geht ĂŒbrigens ohne Anpassung auch aus Webware. Ach, ich liebe diese schnellen NĂ€herfolge – Vier NĂ€hte und schon gut angezogen!

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Und damit sind wir auch schon bei den „richtigen“ Oberteilen gelandet: Webwareshirts.
Ein großes Thema im Sommer. Hier liebe ich, wie so viele, ebenfalls die schlichten Schnitte von Schnittreif. Ganz weit vorne mit dabei: FrauFrida. Je fluffiger/leichter/fließender der Stoff, desto schöner finde ich sie an mir. Aber nun der Knaller: Meine mit großem Abstand am hĂ€ufigsten getragene Frida ist ein Jerseymodell! Letztes Jahr in der Schwangerschaft genĂ€ht und seither praktisch komplett durchgĂ€ngig zum Sport getragen. Mehrmals wöchentlich, das letzte mal mit Babybauch zwei Tage vor Minimanns Ankunft, das letzte mal mit normalem Bauch gestern erst 😉 Passt einfach immer.
Weil ich immer wieder gefragt werde: Frida unterscheidet sich von Juli unter anderem durch den Saumabschluss, der ist in der Webwareversion abgerundet und die Ärmel sind auch nicht so gerade wie bei Juli. Außerdem hat sie eine optionale RĂŒckenpasse die zum Stoffmix einlĂ€dt.

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Überhaupt mag ich Schnitte die sowohl Web- als auch Strickware/Wirkware können. Ich bin schließlich Schwabe – die Idee nur einmal zu bezahlen und zwei Looks zu bekommen gefĂ€llt mir natĂŒrlich ausgesprochen gut 😉
Diesen Mehrwert hat ĂŒbrigens auch HappyMe fĂŒr mich. Als Webwareshirt genĂ€ht und schon beim ersten nĂ€hen festgestellt, dass da auch noch aus Jersey was gehen mĂŒsste.
Ging dann auch. Den Schnitt muss ich euch an dieser Stelle nicht zeigen, ihr wisst ja bescheid… Hier gehts lang.
Und damit sind wir dann auch schon bei meinem aktuell absoluten Lieblingsschnitt. Den habe ich jahrelang ignoriert und weiß gar nicht warum. HĂ€tte man mich letztes Jahr um diese Zeit gefragt, wĂ€re es eindeutig Usedom (Schnittreif(Fritzi) gewesen. Hoch und runter habe ich den genĂ€ht. Und dann habe ich FrauKarla fĂŒr mich entdeckt und es war um mich geschehen. Karla kann so viel! Leichtes Sommershirt aus Jersey, kuscheliges Herbstteilchen aus Strick

FĂŒr mich im Moment der perfekte Schnitt. Schnell genĂ€ht, der abgerundete Saum und die angesetzen Ärmel machen gerade bei Uni und Ringelstoffen echt was her und laden zu kleinen kreativen Spielerein ein. Ein bisschen Snapapp hier, ein kleiner Riegel da

Und wenn ich von FrauKarla spreche kann auch Frau Aiko nicht weit sein: eigentlich ein kastiger, ja sogar im VerhĂ€ltnis wirklich breit geschnittener Webwareschnitt mit aufgesetzten Taschen, der aber immer wieder gerne (im Bruch verschmĂ€lert) aus Jersey genĂ€ht wird. Seit ich die Karlaliebe entdeckt habe, auch von mir. Abwechslung muss schließlich sein. 😉

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Relativ neu fĂŒr mich entdeckt habe ich den Mantel Zsazsa von Lillestoff und Cardigan Maja von Kreativlabor Berlin. Jackenartige Schnitte haben mich bisher nicht sonderlich interessiert, jetzt geht in der Richtung aber was. Wenn Du mich nĂ€chstes Jahr also nochmal einlĂ€dst, könnte es gut sein, dass diese beiden Schnitte weiter vorne in der Hitliste auftauchen… Oder dass ich wieder zurĂŒck zu Usedom gegangen bin – es ist alles drin!

Und als Abschluss noch im Schnelldurchgang meine liebsten Schnitte fĂŒr den Babybauch – allesamt ganz normale Schnitte ohne Anpassung (maximal ein bisschen verlĂ€ngert), damit man sie auch nach der Schwangerschaft noch tragen kann.
FrauLizzy, die oben genannte FrauJuli und Usedom. Alle von Schnittreif, alle perfekt vom Anfang der Schwangerschaft bis hin zum totalen Wal-Stadium. Und wer ein Röckchen braucht, dem empfehle ich FrauAntje mit verlĂ€ngerem BĂŒndchen, der sitzt so gut auf der HĂŒfte, dass er praktisch der perfekte Schwangerschaftsrock ist.

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Danke liebe Fina fĂŒr die Einladung! Es hat Spaß gemacht in den alten Bildern zu wĂŒhlen und ĂŒber NĂ€hgewohnheiten nachzudenken 😉

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