Herzlich Willkommen an diesem schönen Freitag und zu einem neuen Teil der „Lieblingsschnitte“. Das Wochenende klopft schon an die Tür und für die meisten von uns bedeutet das ja ein klein wenig Nähzeit 😉
Miriam aka brülläffchen hat heute tolle Schnitte für groß und klein zusammen gestellt, auf die man unbedingt einen Blick werfen sollte!
Ganz besonders freut mich, dass Sie uns auch noch einen kleinen Blick auf ihr Jahresprojekt „Ich näh mir meine Mini-Garderobe 2017“ gewährt. Ein tolles Projekt, das ich leider viel zu spät gesehen habe und bei dem sich das Einsteigen sicher für jeden von uns lohnt. Mir gefällt die Idee sehr, nicht planlos vor sich hin zu nähen und am Ende keine kombinierbaren Teile im Schrank zu haben. Liebe Miriam, ich denke ab März bin ich bei deiner Linkparty mit dabei.
Vielleicht sehe ich ja auch noch den einen oder anderen von euch.
Jetzt hat aber erst einmal Miriam das Wort.

 

Hallo ihr Lieben,
heute darf ich euch meine Lieblingsschnitte vorstellen und freue mich sehr, dabei sein zu dürfen. Daher vielen Dank Fina, für die Einladung…

Ich musste zwar kurz überlegen was tatsächlich meine Lieblingsschnitte sind, denn es heißt ja nicht zwangsläufig, dass es auch die meistgenähten Teile sind. Wenn es danach ginge, wären es wohl die Unterhosen des Äffchens 😉

Mein absoluter Basic-Schnitt und tatsächlich auch für mich am häufigsten genäht, weil es ein Allrounder ist, ist der Basic-Pulli von Lotte & Ludwig. Schon während des Probenähens damals sind vier völlig unterschiedliche Varianten entstanden. Später habe ich sogar noch einen Hoodie und ein Shirt nach dem Schnitt genäht. Die haben es zwar nie so richtig auf den Blog geschafft, werden aber tatsächlich von allen Varianten am häufigsten getragen. Und endlich erhalten sie die Ehre, die Ihnen eigentlich gebührt….


Für die Jungs sind nach der Kinder-Version des Schnittes auch X- Varianten entstanden.
Ich mag an dem Schnitt den leichten Bogen an der Raglannaht und die Halsbündchenlösung der Knopfleistenvariante ist einfach nur schön. Aber natürlich auch die Vielfältigkeit. Damit spricht Sonja mir aus der Seele. Man braucht keine 1000 Basis-Schnitte. Sondern nur ein paar wenige, dafür aber gut sitzende. Mit ein bisschen Erfahrung und Verständnis für Schnittkonstruktion, lassen sich daraus unzählige Varianten generieren. Und das E-Book zeigt genau das auf.

Ansonsten liebe ich es mit Webware zu arbeiten. Da dürfen die Schnitte auch gerne aufwendiger sein. Meine beiden liebsten Webware-Schnitte sind die Cheyenne von Hey June, die momentan in so aller Munde ist und Mélilot von Deer & Doe.
Beide habe ich bisher erst einmal genäht. Aber von der Cheyenne möchte ich mir gerne noch eine Kleidvariante nähen. Ebenfalls mit dem Stehkragen. Den finde ich einfach so so hübsch.

Und ein richtig klassisches Jeanshemd soll irgendwann auch noch nach dem Schnitt entstehen.

Meine erste Mélilot hatte ich mit letzten Sommer genäht. Mit Stehkragen und verdeckter Knopfleiste. Beides Elemente die ich sehr mag. Was den Schnitt, wie ich finde, aber besonders macht, ist die Mischung zwischen Loose fit und den femininen Aspekten wie z.B. die starke Rundung des Saums oder die der Brusttaschen. Eine zweite Mélilotvariante ist für den Herbst im Rahmen meines Mini-Gaderoben-Projektes geplant.

Auch bei Hosen habe ich zwei Lieblingsschnitte. Das eine ist mein Jeansschnitt, den ich mir von meiner Lieblings-Kaufjeans abgenommen hatte, als sie den Geist aufgab. Sie sitzt so, wie ich es gerne mag. Nach dem Schnitt muss ich mir unbedingt noch eine weitere Blue-Jeans nähen bevor meine andere zur Zeit einzige blaue Jeans nicht mehr tragbar ist.

Grundsätzlich kann ich euch nur raten, auch einmal zu versuchen Schnitte abzunehmen. Muss ja nicht gleich eine Jeans sein 😉 Einerseits lernt man ganz viel über Schnittkonstruktion, aber auch das Nähen an sich. Und es ist auch nicht viel mehr Arbeit, als einen Schnitt auszudrucken, zu kleben, ggf. anzupassen und abzupausen / auszuschneiden…

Und er regelmäßige Leser meines Blogs ahnt schon, welcher Schnitt jetzt kommt- die Ludwig Lässig. Ebenfalls von Lotte und Ludwig. Ich liebe, liebe, liebe diesen Schnitt. Für mich und für die Jungs. Ich konnte kaum abwarten bis das Räupchen groß genug war, um auch endlich in eine Ludwig Lässig zu passen.

 

Sie ist so bequem und macht mit der Knopfleiste einfach was her. Ihr ahnt gar nicht, wie häufig die Jungs oder ich auf die Hosen angesprochen werden…

Bei den Accessoires habe ich keinen Lieblingsschnitt. Taschen & Co. Überlasse ich anderen. Und wenn ich doch mal so etwas nähen sollte, dann nach selbstgebastelten Schnitt. Das geht schneller, als wenn ich nach Schnitten zu suchen (weil kein Plan) und ich es dann wirklich so nähen kann wie in meiner Vorstellung.

 

Für die Jungs habe ich übrigens noch 2-3 weitere Lieblingsschnitte. Da wäre zum einen Steampunk aus der Ottobre 6 /15. Ich mag die Sattelärmel total. Das ist einfach noch mal was anderes.

Und dann wäre da noch Bug aus der Ottobre 3 /16. Leider ändert der Schnitt bei 92 und ist nun für das Räupchen zu klein. Mal sehen, vielleicht gradiere ich den Schnitt für mich noch 1-2 Größen hoch…

bruellaeffchen-bug
Ansonsten mag ich für die Jungs noch den Geheimling sehr gerne. Der sitzt bei beiden sehr gut, obwohl sie völlig unterschiedliche Staturen haben. Und mit den vielen Varianten die das E-Book mit sich bringt, kann man den Schnitt Vielfach nähen, ohne dass es langweilig wird…

Soweit zu meinen Lieblingsschnitten.

Fina bat mich jedoch auch einige Worte zu meinem Mini-Garderoben-Projekt zu sagen.
Das Projekt stammt eigentlich aus Frankreich und ist eine Idee von Clotilde. Sie bloggt unter clopiano und näht sich schon seit einigen Jahren ihre persönliche Frühling/Sommer- und Herbst/Winterkollektion. Dieses Jahr hat sie aufgerufen mitzumachen und sich selbst eine Mini-Garderobe zu nähen. Diese besteht aus 12 Kleidungsstücken. 1x Bluse, 1x Webwaren-Oberteil, 1x Jersey-Oberteile, 1x (Strick)Jacke, 1 x Mantel, 1 x Kleid, 1 x Rock, 1 x Shorts, 1 x Hose, 1x Einteiler, 1x Badeanzug und 1 x Lingerie. Die Schnitte und Reihenfolge sind frei wählbar und die Kategorien sind auch sehr dehnfähig… Jedoch sollte man sich im Vorfeld eine Liste mit den Schnitten machen. Wobei auch hier nichts in Stein gemeisselt ist. Pro Monat wird dann ein Teil genäht und gebloggt. Am Ende des Jahres, könnte man somit zu fast jeder Gelegenheit ein selbstgenähtes Teil tragen…
Als ich Ende des letzten Jahres auf meinem Blog mitteilte, an dem Projekt teilzunehmen, wurde ich gebeten, ob ich das ganze nicht auch für den deutschsprachigen Raum organisieren könnte. Also habe ich mich mit Clothilde kurzgeschlossen und nach ihrem Go, ihren Artikel sinngemäß ins deutsche übersetzt.
Meine Projektliste sieht übrigens aktuell so aus:

mini-garderobe-bruellaeffchen2

Aber ich bin nicht alleine – momentan haben sich etwa 20 Mitstreiterinen eingefunden. Es freut mich wahnsinnig, das es doch so gut angenommen wird. Die Beiträge sammele ich mit Link und Foto auf einer  Unterseite meines Blogs  und stelle eine Monatskollage zusammen.

Wenn euch das Projekt interessiert, könnt ihr hier auf meinem Blog genauer nachlesen. Und wenn ihr mitmachen wollt, dann auf, auf… Dann habt ihr eben 10 von 12 (oder weniger). Wichtig ist, dass es zu euch passt und ihr euch Zeit für euch und für besondere Projekte nehmt.

zu den weiteren Folgen der Blogreihe:
Lieblingsschnitte Blogreihe
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